Mittwoch, 31. Dezember 2014

Herzhaftes Zupfbrot mit getrockneten Tomaten und Basilikum

So ihr Lieben, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir hoffen, ihr hattet ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2014 und kommt gut ins neue Jahr. Nehmt euch nicht mehr vor, als ihr bewältigen könnt und lasst euch überraschen von all den neuen Möglichkeiten, die euch in 2015 begegnen werden!


Falls ihr noch eine Kleinigkeit zum Mitbringen für heute Abend braucht, haben wir auch noch ein leckeres Rezept für euch. Wir werden heute Abend unsere Gäste damit überraschen und sind uns ziemlich sicher, dass es gut ankommen wird!

Zitat vom Mann des Hauses: "Es ist würzig, weich und doch knusprig!"


Herzhaftes Zupfbrot mit getrockneten Tomaten und Basilikum

Zutaten:

Teig

  • 750 g (Dinkel)-Mehl
  • 420 g lauwarmes Wasser
  • 50 g Basilikumöl
  • 15 g Salz
  • 1 Würfel frische Hefe
Füllung:
  • 2 EL getrocknetes Basilikum
  • ca. 10 getrocknete Tomaten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 100 g Olivenöl
  • 30 g Basilikumöl

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten für den Teig gut verkneten und für ca. 40 min beiseite stellen.
  2. Knoblauch und getrocknete Tomaten in den Hochleistungsmixer geben und fein pürieren.
  3. Basilikum hinzugeben und mit dem Öl aufgießen. Erneut kurz pürieren.
  4. Den Teig auf einer gut bemehlten Fläche ausrollen und mit der Füllung bestreichen. 
  5. Alles in Bahnen schneiden und aufeinander stapeln.
  6. Die Backform mit Backpapier auslegen und nun den gestapelten Teig in Rechtecke schneiden und diese in der Form aufstellen.
  7. Das Zupfbrot noch ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen und dann 30-40 min bei 180°C in Ofen bei Umlauf backen.
  8. Wenn ihr mögt, könnt ihr vor dem Backen noch etwas Käse auf das Brot geben.

Nach der Backzeit nehmt ihr das kleine Kunstwerk aus dem Ofen und zieht das Backpapier herunter. Tada, fertig ist das Zupfbrot für eure Party oder als Gastgeschenk!



Samstag, 27. Dezember 2014

Lebkuchenarmee




Weihnachten liegt nun mal wieder hinter uns. Wir hoffen, ihr hattet alle schöne Feiertage und viel angenehme Zeit mit euren Lieben. Statt zu hoffen, dass ihr reich beschenkt wurdet, wünschen wir euch, dass eure Geschenke gut bei den Beschenkten angekommen sind. Denn das ist doch letztlich viel wichtiger, als was man selbst bekommt, oder meint ihr nicht? Heißt es nicht, dass Geben seliger sei denn Nehmen?
Egal, NEHMT euch einen Keks und lest unser leckeres Rezept für eure ganz private Lebkuchenarmee.

Bei uns wurde viel gebacken und gekocht. In den nächsten Tagen werden wir euch zeigen, womit wir uns die Bäuche derzeit vollschlagen, was wir verschenkt haben und und und.

Lebkuchen schmeckt aber auch abseits der Feiertage köstlich. Deshalb zeigen wir euch heute ein schönes Rezept für eure eigene Lebkuchenarmee.

...Lebkuchen schmecken übrigens auch dann noch total lecker, wenn sie mit ganz normalen Keksförmchen ausgestochen werden. Also ärgert euch nicht, falls ihr keine Männlein-Form habt.

Für Lebkuchen solltet ihr etwas mehr Vorbereitungszeit einplanen als für normale Mürbeteigplätzchen. Da ihr Zucker und Butter schmelzen müsst, braucht der Teig nämlich länger im Kühlschrank, um wieder die optimale Verarbeitungstemperatur zu erreichen.

Lebkuchenarmee

Zutaten:
  • 250 g Zuckerrübensirup (Goldsaft) wahlweise auch Honig
  • 100 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 500 g (Dinkel-) Mehl
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Lebkuchengewürze (Pottasche, Zimt, Nelken, Anis, Ingwer, Koriander, Kardamom...)
Zubereitung:
  1. Sirup, Butter und Zucker in einem Gefäß (Topf oder Thermomix) erwärmen und dabei kräftig rühren (es ist eine ziemlich zähe Masse).
  2. Wenn Butter und Zucker geschmolzen sind, gebt die Mischung (falls ihr keinen Thermomix habt) in eine große Rührschüssel und fügt das Ei hinzu. Mit den Knethaken von eurem Handmixer knetet ihr das Ei ein und mischt dann Mehl, Backpulver und Gewürze dazu. Der Teig ist ziemlich zäh und ordentlich klebrig, aber verrührt alles so lange bis die dunkle Zuckermasse eine gleichmäßige Verbindung mit dem Mehl hat (ihr seht, dann keine Farbunterschiede zwischen den Elementen).
  3. Den warmen Teig gebt ihr auf eine Frischhaltefolie und rollt ihn in der Folie zu einer Kugel zusammen. 
  4. Dann lasst ihr den Teig mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank abkühlen (Bei den aktuellen Temperaturen könntet ihr ihn tagsüber auch auf den Balkon auslagern, falls euer Kühlschrank noch überquillt. Aber lasst ihn bitte nicht einfrieren, sonst könnt ihr ihn nachher wirklich schwer ausrollen!)
  5. Nach der Ruhezeit auf einer bemehlten Fläche mit dem Nudelholz ausrollen (ob dünn oder dick, sei euch überlassen - dünn wird er knuspriger, dick ist er fluffiger) und Formen ausschneiden oder ausstechen (Lebkuchenmännlein und -kleeblätter gab es bei uns)
  6. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Lebkuchen mit etwa Plätzchenhöhe brauchen ca. 5-7 Minuten im Ofen.
Hinterher könnt ihr euer Gebäck nach Herzenslust verzieren, vernaschen, verschenken oder eine Frontlinie zu den Nachbarn aufbauen. 

Freitag, 19. Dezember 2014

Mandel-Zimt-Zupfbrot

Ruhig war es hier in der letzten Woche... 

Weihnachten naht und wir gönnen uns ein bisschen Ruhe. Wie steht es bei euch? Sucht ihr noch nach den letzten Geschenken und lauft von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier? Oder haltet ihr es auch ganz entspannt?

Für eine Weihnachtsfeier zu der jeder etwas mitbringen soll, haben wir heute etwas vorbereitet, was wir gerne mit euch teilen möchten. Wenn man sich im Internet so umschaut, hat es jeder schon mal gemacht... Wir nicht - es ist eine persönliche Premiere. Ob es bei der Feier morgen so richtig gut ankommen wird...? Wir werden sehen.

Es ist ein Zupfbrot oder auch Pull-Apart-Bread, wenn man es englisch mag. Nach der ersten Verkostung (im Extraförmchen aus "Resten" gebacken), lautet das Fazit "Geschmackstest bestanden".


Das Extraförmchen war ja echt hübsch, aber leider schon weggenascht als die Kamera die Küche erreichte... So müsst ihr euch mit Fotos des großen Brotes begnügen.


Mandel-Zimt-Zupfbrot

Zutaten: 

Teig:
  • 200 ml Milch (zimmerwarm)
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 120 g Zucker
  • 500 g Mehl
  • 2 EL gemahlene und gesiebte Mandeln
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
Füllung:
  • 120 g Butter
  • 4 EL gemahlene Mandeln
  • 4 EL Zucker
  • 1 gestrichener EL Zimt

Zubereitung:

  1. Hefe in der Milch auflösen und einen EL Zucker dazugeben, dann ca. 5 min gehen lassen.
  2. Zucker, Mehl, gemahlene Mandeln und Butter hinzufügen und zu einen glatten Teig kneten. In einer Schüssel abgedeckt beiseite stellen (ca. 30 min).
  3. Für die Füllung die Butter schmelzen und mit den anderen Zutaten verrühren.
  4. Den Teig ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Den Teig in Streifen schneiden (ca. 2-3 cm schmaler als eure Kastenform) und die Streifen aufeinander stapeln.
  5. Die gestapelten Streifen in etwa 4-5 cm hohe Rechtecke schneiden.
  6. Die Kastenform fetten und mehlen und dann die gestapelten Rechtecke hineinstellen. 
  7. Wenn noch etwas Füllung übrig ist, könnt ihr die Reste jetzt auf die stehenden Rechtecke in der Form geben. 
  8. Der Teig sollte jetzt in der Form an einem warmen Ort noch ca. 30-45 min gehen. Wenn er in eurer Küche nicht aufgehen will, gebt ihn noch einige Minuten bei etwas weniger als 50°C in den Ofen.
  9. Zupfbrot bei ca. 180°C für etwas 40 Minuten in den Ofen geben. Gut aufpassen, denn sonst wird es schnell zu dunkel. In der Mitte der Backzeit könnt ihr noch etwas Zucker über das Brot streuen. 


Bei uns wird es sowas in Zukunft öfter geben, gerne auch mal deftig zum Grillen!



Mittwoch, 10. Dezember 2014

[Lets cook together] Zimt-Buttercreme mit gedämpftem Mini-Muffin

Es ist wieder [Lets cook together] - Zeit bei What Ina loves... . Diesen Monat steht das gemeinsame Kochen unter dem Motto "Zimt". Nachdem wir in den letzten Monaten schon einige unserer liebsten zimtigen Rezepte gezeigt haben, standen wir nun von einer kleinen Herausforderung. Aber wir haben es geschafft!


Heute seht ihr bei uns Zimt-Buttercreme mit gedämpften Mini-Muffins. Habt ihr schon mal gedämpfte Muffins probiert? Vom Geschmack her sind die kaum zu vergleichen mit gebackenen Muffins, aber man kann prinzipiell ähnliche Teigrezepte verwenden. Nach unserem Wissensstand stammt diese Art der Muffin-Zubereitung aus Japan und das Ergebnis wird dort als "gedämpftes Brot" bezeichnet. Es gibt diese kleinen Köstlichkeiten von süß bis herzhaft.

Probiert es ruhig mal aus! Bei uns gab es letztes Jahr zu Weihnachten den ersten Versuch und sie waren ruck-zuck weg...

Da es Süßes aktuell bei uns ja gern in Miniatur gibt, haben wir uns Mini-Silikon-Muffinförmchen beschafft - im Grunde haben die Dinger nun Pralinengröße. Die Zimt-Buttercreme gab es dann passend dazu im Mini-Honig-Gläschen. 

Zimt-Buttercreme mit gedämpften Mini-Muffins

Zutaten (für ca. 20 Minis):

  • 70 g Frischkäse
  • 2 EL Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Eier
  • 60 g (Rohr)-Zucker
  • 70 g (Dinkel)-Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Vanille
  • 45 g Butter
  • 4 TL Sahne
  • 1 TL Zimt
  • 4 TL (Rohr)-Zucker



 Zubereitung:

  1. Alle Zutaten aus dem Kühlschrank nehmen und etwas warm werden lassen.
  2. Butter erwärmen und mit Sahne, Zucker und Zimt gut verrühren. In Gläschen abfüllen und in den Kühlschrank stellen.
  3. Frischkäse mit Zitronensaft, Vanille und Sahne ebenfalls leicht erwärmen und gut verrühren. Das Ergebnis sollte eine cremige Konsistenz haben. 
  4. Eier und Zucker gemeinsam leicht schaumig schlagen. Anschließend Mehl und Backpulver hinzufügen und glatt rühren.
  5. Die Teigmasse unten den Frischkäse heben.
  6. Den Teig mit einem Teelöffel in die Silikonförmchen geben, dabei aber die Förmchen nur zu ca. 2/3 füllen, da der Teig etwas aufgeht.
  7. Nun die Förmchen in einen Dampfgareinsatz stellen und über dem dampfenden Wasser für etwa 10 Minuten garen.
  8. Die Muffins lösen sich anschließend sehr leicht aus den Förmchen, da sie wieder etwas zusammenschrumpfen, wenn sie abkühlen.
  9. Muffins mit Zimtbutter servieren und bei Bedarf mit Haselnusskrokant garnieren... 


Weitere Zimt-Rezepte von uns findet ihr hier:
Bon Appetit, ihr Lieben...

Montag, 8. Dezember 2014

Geschenkidee für geliebte Hobby-Köche

Na, überlegt ihr schon eifrig, was ihr euren Lieben zu Weihnachten schenkt? Nein? Dann solltet ihr langsam anfangen nachzudenken.

Wie wäre es denn mit einer garantiert einmaligen Rezepte-Box? Sie kostet euch nichts außer ein paar Arbeitsstunden und ein paar Nachfüllsticks für die Heißklebepistole und Rohstoffen, die in den meisten Haushalten vorhanden sind. Dem geübten Bastler geht das gewiss auch leicht von der Hand. Bei uns wohnt leider keiner, der das so richtig drauf hatte ;-)

Wir haben längere Zeit online nach eine Box für große Karteikarten gesucht, auf denen wir unsere Lieblingsrezepte aufschreiben können. Einerseits wollten wir so Rezepte teilen, die einer von uns ausprobiert, dokumentiert und gut gefunden hat. Andererseits sollte die Box optisch etwas hermachen, damit man sie dekorativ ins Küchenregal stellen kann. Leider war weder preislich noch optisch etwas passendes dabei, also mussten wir selber ran.

In die Box sollten die eigenen Rezepte und Best-offs aus unseren zahlreichen Kochbüchern (Leider erinnert man sich zwar immer an das leckere Essen, aber in welchem dieser 1000 Bücher stand das nochmal??? So vergeht manche Stunde!) auf doppelseitigen A3-Drucken. Diese sollten schön laminiert werden, damit man sie in der Küche auch benutzen kann, ohne auf die Spritzer zu achten. Also haben wir uns gleich das passende Laminiergerät beschafft, das war mit ca. 20 € verhältnismäßig günstig.

Das angestrebte Ergebnis (ohne Rezeptkarten) dieser Anleitung seht ihr im Bild - jetzt könnt ihr euch entscheiden: Wollt ihr sowas schönes verschenken oder lieber selbst behalten? Ach was soll es, macht einfach gleich zwei davon!



Ihr braucht:
  • einige alte Zeitschriften mit schönen großen Bildern
  • eine Schere
  • eine Heißklebepistole
  • einige Nachfüllsticks
  • einen Klebestift
  • und einen Karton in eurer Zielgröße (z.B. einen Schuhkarton oder eine Papp-Box vom großen schwedischen Möbelhaus)
Anleitung:
Passend zum Verwendungszweck haben wir alte Kochzeitschriften nach schönen ganzseitigen Essensbildern durchsucht und diese ausgerissen. Prinzipiell kann man natürlich jede Seite der Zeitschrift dazu benutzen. Die fransigen Kanten der ausgerissenen Seiten werden mit der Schere begradigt.

Mit den schönsten Bildern werden dann die Innenseiten, den Boden und die Unterseite der Box beklebt (Heißkleber). Bei den Innenwänden ist es ratsam, die obere Kante umzuschlagen, so dass von der Box wirklich auch kein Rand mehr zu sehen ist.

Nun rollt ihr viele dieser hübschen Bilder jeweils so zusammen, dass das Bild außen ist und klebt mit dem Klebestift die letzten 2 cm jeder Rolle fest. Diese Röllchen kürzt ihr auf die passende Länge (d.h. die Höhe eurer Box) und klebt sie mit dem Heißkleber gerade an die Außenwände eurer Box. Je nach Größe der Box können das gut und gerne 100 Röllchen werden, aber lasst euch nicht entmutigen.



Freitag, 5. Dezember 2014

Kokos-Pancakes mit Bananen-Erdnussbutter-Creme und Granatapfelkernen

An einem Tag in der Woche sollte man sich wirklich mal Zeit für ein schönes Frühstück nehmen, oder was meint ihr?



Janine (Hey wait, that's me!) liebt auf jeden Fall ihr Sonntagsfrühstück! 
Und wenn das Sonntagsfrühstück schon am Samstag anklopft, darf es auch hereinkommen.

An den meisten anderen Tage in der Woche sind wir bereits um 7:30 Uhr im Büro. Da bleibt dann vor lauter Hektik keine Zeit für ein aufwendiges Frühstück.

Wenn dann mal Zeit ist, so wie am Sonntag, dann gibt es genau das, wonach das Herz gerade begehrt! Meistens schreit das Herz laut nach Pancakes... so laut, dass bislang nie Zeit für schöne Fotos war. Aber heute haben wir was für euch - mit Bild und Ton Text.

Dank Attila Hildmann haben wir jetzt auch ein Basis-Pancake-Rezept, das ganz wunderbar ohne Ei auskommt. Alternativ zu diesen herrlichen Amaranth-Pancakes kann man auch wunderbare Buchweizen-Pfannkuchen machen, aber dazu ein anderes Mal mehr...

Kokos-Pancakes mit Bananen-Erdnussbutter-Creme und Granatapfelkernen

Zutaten (pro Portion):
  • 50 g Dinkelmehl (630)
  • 120 ml Milch (z.B. Reis-Kokos-Milch)
  • 5 g Agavendicksaft
  • 10-15 g Kokosflocken
  • 1 Messerspitze Salz
  • 6 gehäufte EL Amaranth 
  • 1 Banane
  • 5 g Agavendicksaft
  • 1 EL Erdnussmus Crunchy (salzig mit Stückchen)
  • Granatapfelkerne und Kokosflocken zur Dekoration
Zubereitung:
  1. Die Banane schälen und mit dem Erdnussmus und dem Agavendicksaft zusammen in den Mixer geben und leicht pürieren. Es dürfen ruhig noch kleine Stückchen bleiben.
  2. Das Dinkelmehl mit der Milch und dem Agavendicksaft zu einem glatten Teig verrühren. Die Kokosflocken und Salz einrühren und das Amaranth unterheben. Das Amaranth soll nicht weich werden also hebt es erst kurz vor dem Braten unter.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen (mittlere Hitze) und den Teig mit einem Esslöffel hineinlegen.
  4. Etwa 1-2 Minuten von der ersten Seite braten lassen, dann wenden und die feste Seite leicht flach drücken und weitere 1-2 Minuten braten. Seid beim Braten vorsichtig, bis man etwas Erfahrung mit diesem Teig hat, kann er einem schon schnell mal anbrennen. Das geht erstaunlich fix.
  5. Die Pancakes mit der Bananen-Erdnussbutter-Creme bestreichen und mit Granatapfelkernen und Kokosflocken betreuen.

Habt einen schönen Start ins Wochenende und gönnt euch was Feines!

Freitag, 28. November 2014

Orientalisches Pastinakensüppchen

Der Sultan tischt auf... ein großes Festmahl soll es geben, denn "Insane in the Kitchen" feiert Bloggeburtstag! Herzlichste Glückwünsche vom LilaFeenstaub-Team!



Für solche Festgelage sind wir natürlich immer zu haben, is eh klar, oder?
Wir kochen für Sibel ein Orientalisches Pastinakensüppchen mit Ingwerschärfe und freuen uns auf die 1001 weiteren Gänge des Menüs. Das wird ne lange Nacht bei all dem Essen... Macht euch bereit!

Orientalisches Pastinakensüppchen

Zutaten (Vorspeise für 4 Personen):

  • 400 g Pastinaken
  • 100 g Möhren
  • 100 ml Weißwein (kann auch durch Gemüsebrühe ersetzt werden)
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer ca. 2,5 cm
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Orange
  • 2 EL Olivenöl
  • Currypulver (etwas scharf)
  • Muskatnuss
  • Salz
  • etwas Agavendicksaft
  • frischer schwarzer Pfeffer
  • Optional: Sesam-Salz-Mischung (so wie hier)



 Zubereitung:

  1. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Möhren und Pastinaken schälen und in kleine Stückchen schneiden
  3. Die Zwiebeln mit Knoblauch und Ingwer in dem Olivenöl anbraten, so dass die Zwiebeln etwas glasig werden und sich das Aroma ausbreitet.
  4. Die Möhren und Pastinaken dazugeben, ca. 3 min unter ständigem Wenden mit anbraten und dann mit dem Weißwein ablöschen. Wahlweise könnt ihr auch Gemüsebrühe verwenden.
  5. Der Wein sollte durch die Hitze jetzt etwas reduziert werden.
  6. Anschließend mit der Gemüsebrühe aufgießen. Achtet bei der Menge darauf, dass das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  7. Das Ganze kocht jetzt bei mittlerer Hitze ca. 15 min bis das Gemüse gar ist.
  8. Die Orange auspressen und die Petersilie hacken und beides zur Suppe hinzufügen
  9. Suppe nun mit einem Pürierstab oder ähnlichem Gerät schön fein pürieren. Falls euch jetzt noch Flüssigkeit fehlt, gießt noch etwas heiße Gemüsebrühe hinzu und rührt sie unter.
  10. Nun noch mit den Gewürzen abschmecken und mit der Sesam-Salz-Mischung servieren. 

Ganz hervorragend passen dazu diese köstlichen Sesamringe, die ihr beim türkischen Feinkosthändler (oder auch beim Griechen) eures Vertrauens erwerben könnt. Ihr wisst schon, diese Typen, die immer diese fabelhaften Frischkäse-Variationen und allerlei eingelegte Oliven und Peperoni verkaufen...



Mittwoch, 26. November 2014

Klein aber Fein - Earl Grey Cake


Kuchen ist lecker - keine Frage. Und die Herren der Schöpfung freuen sich auch immer über Kuchen... aber ein großer Kuchen für zwei Personen? Das führt auf Dauer zum allseits unbeliebten Muffinrand an den Hüften. Denn wer will schon leckeren selbstgebackenen Kuchen wegschmeißen? Wir nicht!

Ein echtes Dilemma, könnte man meinen. Zum Glück gibt es dafür eine Lösung (denkt euch an dieser Stelle Konfetti und Fanfare)... tada... Mini-Kuchen!

Wir haben eine sehr süße kleine Herzform daheim, die sich dafür optimal einsetzen lässt. Heißt zwar "Kinder Herz Springform" ist aber in Wahrheit eine "Figur-Bewahrer Herz Springform".

Leider sind die Mengenangaben für den Teig von herkömmlichen Kuchenrezepten erstmal nur schwer umzurechnen. Wir tasten uns mal für euch an die optimale Teigmenge heran...


Mini Earl Grey Cake

Zutaten (für eine 11 cm kleine Herzform):
  • 2 Eier
  • 90 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Vanillezucker
  • evtl. einen kleinen Schuss (ca. 20 g) Milch

  • 2 TL losen Earl Grey Tee 
  • Zartbitter-Kuvertüre oder Zartbitter-Schokolade und etwas Kakaobutter
  • weiße Zucker-Herzen
Zubereitung:
  1. Zunächst den Earl Grey Tee möglichst fein zermahlen. Dafür könnt ihr entweder den Mörser nehmen oder eine ganz trockene Küchenmaschine mit Power. Dann den feinen Tee beiseite stellen.
  2. Butter mit dem Zucker etwas schaumig rühren.
  3. Dann die beiden nacheinander Eier dazugeben und jedes erstmal gut unterrühren.
  4. Mehl und Backpulver hinzufügen und einrühren.
  5. Eine Prise Vanillezucker schadet auch nicht... also rein damit!
  6. Wenn euch der Teig jetzt ein bisschen zu zäh erscheint, gebt noch einen kleinen Schuss Milch dazu.
  7. Backform fetten und den Teig hineingießen. Die Form nur etwa zu 2/3 füllen, da der Teig wegen des Backpulvers noch etwas aufgehen wird und ihr wollt ja nicht, dass euch der Kuchen optisch explodiert, oder?
  8. Falls noch Teig übrig bleiben sollte, könnt ihr diesen einfach in ein paar Muffinförmchen geben.
  9. Den Kuchen bei etwa 175°C für ca. 40 min backen.
  10. Falls ihr noch Kuvertüre auf dem Kuchen mögt, einfach schmelzen und nach dem Backen auf den warmen Kuchen geben. Wenn ihr keine Kuvertüre im Haus habt, könnt ihr auch Schokolade schmelzen - es kann aber sein, dass ihr dann noch etwas Kakaobutter dazugeben müsst, damit es schön gießbar wird.
  11. Als letztes noch die süßen kleinen Zuckerherzen in die flüssige Schokoschicht werfen...
Und fertig ist der ideale Kuchen für Zwei... Bon Appetit!

Eine sehr hübsche Variante dieses Kuchens findet ihr übrigens auch bei Dunya's Lovely Joys ... Sehr lecker!



Samstag, 22. November 2014

Pasta mit Möhrensauce und karamellisierten Rote Bete Stückchen


Wenn ihr schon das eine oder andere Rezept von uns ausprobiert habt, könntet ihr gemerkt haben, dass wir in letzter Zeit eine kleine Vorliebe für süßes Gemüse entwickelt haben. Das machen wir noch nicht sehr lange, daher können wir uns vorstellen, dass das für den einen oder anderen Leser vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Falls ihr euch also nicht so recht daran traut, probiert es doch einmal an einer Vorspeise aus.




Pasta mit Möhrensauce und karamellisierten Rote Bete Stückchen

Zutaten (als Vorspeise für 2 Personen):

  • 100 g Nudeln (bei uns Dinkel-Spaghetti)
  • 2 Möhren
  • 2 TL weißes Mandelmus
  • etwas Salz
  • 1 gekochte Rote Bete
  • Zucker (bei uns roher Rohrzucker)
  • (vegane) Butter
Zubereitung:

  1. Möhren schälen und möglichst klein schneiden (dann garen sie einfach schneller).
  2. Rote Bete in kleine Würfel schneiden oder stifteln.
  3. Pasta nach Packungsanweisung garen.
  4. Möhren mit Salz und etwas Wasser kochen.
  5. (vegane) Butter in einer Pfanne zerlassen und mit Zucker verrühren. Rote Bete dazugeben und gelegentlich rühren.
  6. Möhren mit dem Kochwasser pürieren und das Mandelmus dazugeben.
  7. Nudeln abgießen, mit der Sauce leicht zudecken und die rote Bete und die geschmolzene süße Butter darauf verteilen.
Als Hauptgang bietet sich anschließend etwas deftigeres an, aber lasst es nicht zu schwer werden...

Mittwoch, 19. November 2014

Watermelon-Smoothie

Hier ist mal wieder eine Idee für einen versteckten Gesundheitskick, der superwenig Aufwand macht. Dieser Smoothie ist absolut ideal zur Verwendung von Resten einer Wassermelone. Sind wir mal ehrlich - wir kaufen doch immer mehr Melone als wir schaffen können, oder?

Von einer dieser Aktionen haben wir gelernt, dass sich Melone in Stückchen hervorragend einfrieren lässt. Bei passender Gelegenheit - z.B. heute - nimmt man die gefrorene Melone aus dem Tiefkühler und macht sich einen wunderbaren Smoothie.

Watermelon-Smoothie

Zutaten (pro Glas):
  • 1 Glas voller Melonenstückchen (gefroren)
  • 1/2 Orange
  • 3 Stängel Basilikum
  • 5 Stängel Minze
  • etwas Wasser zum Auffüllen
Zubereitung:
  1. Alle Zutaten bis auf das Wasser in einen starken Mixer geben und klein pürieren.
  2. Anschließend etwas Wasser hinzugeben und weiter pürieren. Die Wassermenge hängt ganz von euren Vorlieben ab.
Falls ihr frische Melone verwenden möchtet, solltet ihr noch Eis dazugeben, sonst wird es  nicht so schön erfrischend.


Jetzt wo es nun wirklich langsam kühl wird, sollten wir vielleicht mal über warme Smoothies nachdenken. Gibt es sowas schon? Ist das dann Punsch?

Bis dahin trinkt lieber schön Zuhause im Warmen, da tut ein kalter Smoothie doch meist sehr gut!

Noch einen unserer Smoothies findet ihr hier.

Sonntag, 16. November 2014

Zucchininudeln in Gemüsepfanne



Heute zeigen wir euch ein Männer-erprobtes Gericht - der bekochte Mann entschied über die Eiermenge - das heißt, ihr dürft gerne auch weniger Eier verwenden!!!

Es sind viele leckere Gemüsesorten in dieser Pfanne vereint - Tomaten mit Paprika und Pilzen kann man ja quasi täglich essen, so gut passen die zusammen. Sie werden in diesem Gericht von knackigen Zucchininudeln und Eiern begleitet. Hier habt ihr also eure Gemüsedosis mit ordentlich Eiweiß.

Zutaten (für 2 Personen):
  • 1 Zucchini
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 gelbe Paprika
  • einige braune Champignons
  • ca. 10 Cherry-Tomaten
  • 5 Eier
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Gemüse waschen und putzen. Die Tomaten und Champignons vierteln, die Paprika in kleine Stücke schneiden und die Zucchini mit einem Spiralschneider schneiden.
  2. Die Paprika, Tomaten und Champignons in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anschwitzen, damit sie ihr Aroma freisetzen.
  3. In einer Schale die Eier verrühren und ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Wenn die Pilze schrumpfen können die Zucchini und Eier dazu.
  5. Nachdem die Eier gestockt sind, dürft ihr servieren!


Donnerstag, 13. November 2014

Nachgekocht: Kürbis-Flammkuchen

Nachdem Anni auf Anni-mixt ihren leckeren Kürbis-Flammkuchen gezeigt hat, haben wir nachgelegt...

Dafür rufen wir eine neue Rezeptkategorie aus: Nachgekocht.
Unter diesem Schlagwort werden wir zukünftig Rezepte aus Kochbüchern oder von anderen Blogs zeigen. Da wir immer etwas abwandeln, lohnt sich immer auch ein Blick in das Originalrezept. Das mit dem Abwandeln lässt sich bei uns irgendwie nie vermeiden, es liegt in unserer Natur. Wir können uns einfach an keine Regel halten!

Unser erster Beitrag in Nachgekocht ist nun also der Kürbis-Flammkuchen. Warum eigentlich?

Flammkuchen ist irre praktisch. Der Teig kann easy vorbereitet werden und das Belegen geht quasi mit allem, was schmeckt. Abends nach der Arbeit ist also ein Flammkuchen ideal, weil man nicht einkaufen oder lange vorbereiten muss. Die Kürbisvariante hatten wir noch nie probiert, bislang gab es immer nur Zwiebeln mit Speck (auch immer wieder sehr lecker!). Nun lagen bei uns 3 (!) Kürbisse herum, weil regelmäßig eine gemischte Gemüsebox ins Haus kommt und da mehr drin ist, als man essen kann.

Nun zu unserer Rezeptvariante:


Kürbis-Flammkuchen

Zutaten (2 Portionen):
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Hartweizengries
  • etwas Salz
  • 30 g Olivenöl
  • 120 ml Wasser
  • etwas Kürbis (Hokkaido)
  • 200 g Schmand
  • 1 EL Creme fraiche
  • 1 große Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional: Kräuter der Provence oder ähnliches
Zubereitung:
  1. Teigzutaten verkneten, in zwei Teile teilen und beiseite legen
  2. Kürbis waschen, ausnehmen und in etwa 3 mm dünne Spalten hobeln
  3. Den Kürbis einige Minuten dampfgaren, damit er nicht ganz roh in den Ofen geht.
  4. Die Zwiebel schneiden und in einer Schale mit etwas Salz bestreuen und einige Minuten durchziehen lassen. Anschließend mit den Händen durchkneten. Die Zwiebeln sollten dann schon etwas glasig sein.
  5. Eine Mischung aus dem Schmand und der Creme fraiche mit einem Schuss Wasser und Salz und Pfeffer verrühren.
  6. Den Ofen auf ca. 250°C vorheizen.
  7. Den Teig zu jeweils einem sehr flachen Boden ausrollen oder mit den Händen formen. Der Teig auf den Bilder ist mit den Händen geformt, aber mit dem Nudelholz geht das auch ganz wunderbar.
  8. Den Teig auf ein Backpapier legen, mit der Schmandmischung bestreichen (nicht zu dünn, sonst wird der Flammkuchen trocken) und mit den Zwiebeln und dem Kürbis belegen. Wer mag kann noch Kräuter darüber geben.
  9. Die Flammkuchen backen im heißen Ofen ca. 10 min. Bitte gut aufpassen, dass sie euch nicht verbrennen!




Montag, 10. November 2014

[Lets cook together] Mürbeteig-Haferkugeln



In diesem Monat wollte Ina beim Lets Cook together von uns wissen, was unsere Lieblingskekse sind. Die zahlreichen Rezepte findet ihr hier

Bei gekauften Keksen sind die Vollkorn Hobbits doch ein echtes Highlight. Die sind kernig, vollkornig und nicht zu süß... Leider haben es abgepackte haltbare Kekse so an sich, dass sie ganz furchtbar trocken sind - ist euch das schon mal aufgefallen?

Das ist bestimmt so, weil feuchtere Kekse schnell im Plasikpack gammeln würden. Keine schöne Vorstellung. Also lieber schnell zu unseren Homemade Haferbomben...

Zu trocken mögen wir Kekse nicht, deshalb nehmen wir auch für die Haferkekse nicht die zuckersüße Knusper-Rezeptur, der schwedischen Möbelhaus-Kette, sondern einen Mürbeteig als Basis. Also den klassischen Plätzchenteig zum Ausstechen. 

Mürbeteig-Haferkugeln

Zutaten (für etwa ein Blech):

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g Haferflocken kernig
  • 5 g Natron
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:

  1. Backofen vorheizen auf 180°C Umluft
  2. Alle Zutaten außer den Haferflocken gut verkneten.
  3. Dann nach und nach die Haferflocken einkneten.
  4. Den Teig zu Kugeln formen (Durchmesser etwa wie ein 2 Euro-Stück). Wenn der Teig zu klebrig ist, gebt ihn nochmal eine Weile in den Kühlschrank.
  5. Die Kugeln können recht nah beieinander auf das Blech gesetzt werden, da die Kekse nicht sehr stark wachsen.
  6. Die Kekse backen etwa 20 min, aber das hängt sehr stark von der Größe ab, also habt ein Auge darauf.

Samstag, 8. November 2014

Kartoffelbrei mit Erbsen und hausgemachten Röstzwiebeln

Ob man eigentlich Röstzwiebeln einfach selbst machen kann? Dieser Frage wollten wir uns mal widmen, weil in den fertigen Röstzwiebeln so viele unnötige Stoffe zugesetzt sind, dass es uns ganz unheimlich wird. Oder traut ihr Zwiebeln, die sich nach dem Rösten monatelang halten?

Nun haben wir uns ein einfaches Rezept ausgeguckt (je weniger Zutaten desto besser) und siehe da, Zwiebeln, Mehl und Butter reichen aus!

Was passt super zu Röstzwiebeln? Ja, Kartoffelbrei!Was fehlt? Gemüse!
Also Kartoffelbrei mit Erbsen und Röstzwiebeln... eine gute Basis. 

Auf unserem Teller landeten dann noch Spiegeleier und karamellisierte Möhren - aber wie das geht, wisst ihr sicher schon. Der Kartoffelbrei geht auch solo als kleine Zwischenmahlzeit. Gibt es eigentlich noch diese Fertigtütchen mit dem Kartoffelbrei, den man mit heißem Wasser in einer Tasse macht? Die Röstzwiebelvariante gab es da auf jeden Fall mal, aber die war nicht halb so lecker wie unser Rezept!



Kartoffelbrei mit Erbsen und hausgemachten Röstzwiebeln

Zutaten (pro Portion):

  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Mehl
  • 50 g Butter
  • 250 g Kartoffeln 
  • einige TK-Erbsen
  • Milch
  • Salz
  • Muskatnuss
Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen, halbieren, längs einschneiden und in Scheiben schneiden
  2. Die Zwiebeln in eine Schale mit etwas Mehl geben und wälzen, damit alle Zwiebelkanten mit Mehl benetzt werden. 
  3. Butter in einer Pfanne erhitzen (je nach Größe der Pfanne braucht ihr vielleicht mehr Butter, da die Zwiebeln etwas schwimmen sollen). Das überschüssige Mehl von den Zwiebeln schütteln. Wenn die Butter etwas Blasen wirft, können die Zwiebeln hinein. 
  4. Die Zwiebeln einige Minuten in der Butter rösten und dabei rühren (beim Anbrennen wird es sehr schnell bitter). Wenn die Zwiebeln den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben, schöpft sie ab und gebt sie auf ein Küchenpapier. Lasst sie abtropfen und auskühlen.
  5. Das Fett aus der Pfanne vorsichtig in ein Gefäss geben und die eventuellen Bratrückstände in der Pfanne lassen (das ist einfach, weil die Flüssigkeit immer oben ist und sich so leicht abgießen lässt).
  6. Die Kartoffeln kochen (ihr könnt sie vorher schälen oder hinterher pellen, wie ihr mögt) und über dem Kochwasser die Erbsen in einem Dampfgarkörbchen/-topf warm werden lassen.
  7. Anschließend die Kartoffeln mit dem Bratfett (ihr könnt auch frische Butter nehmen, müsst dann aber stärker würzen) und der Milch stampfen. Muskatnuss drüber reiben, Salz, einige Röstzwiebeln und Erbsen dazu geben und verrühren. Nach dem Portionieren mit weiteren Röstzwiebeln (und Erbsen) bestreuen.

Mittwoch, 5. November 2014

Die 3 Küchenregeln

Heute erzählen wir euch ein bisschen darüber, wie es bei uns in der Küche so zu geht.
Wir sind natürlich weder ausgebildete Köche noch Vollzeit-Foodblogger, sondern ganztägig arbeitende Normalos. Daher haben wir normale Küchen und kochen eben vorwiegend am Abend.

Vielen von euch wird es da sicher ähnlich gehen.

Trotzdem können wir auf einige Regeln in unseren Küchen nur schwerlich verzichten.

1. Bekömmliches Essen kommt aus einer sauberen Küche

Auch wenn in unseren Küchen noch Andere ihr Unwesen treiben, liegt es doch meist an uns, die Küche zu reinigen bevor wir mit dem Kochen anfangen. Natürlich wäre es ein Traum, wenn die Küche immer sauber und aufgeräumt wäre (wenn wir schon dabei sind, kann auch gerne der Vorratsschrank und der Kühlschrank gerne immer prall gefüllt sein), aber die Realität sieht doch viel zu oft anders aus.
Es steht eben hier mal ein Teller vom Frühstück und dort noch eine Kaffeetasse, die Krümel vom Brotschmieren verteilen sich über die Arbeitsfläche und der Herd zeigt auch noch Spuren vom letzten Gebrauch.
Da hilft meckern leider nicht viel. Wenn gekocht werden soll, muss bei uns erstmal geputzt werden, denn in einer sauberen Küche lässt es sich viel besser Kochen und das Essen wird auch gleich viel appetitlicher!

2. Entspanntes Kochen verlangt ein Mindestmaß an Planung

Vorbereitung ist wichtig. Mis-en-place sagt der Profi dazu. Das Putzen war dafür schon die halbe Miete, denn jetzt sollte zumindest erstmal Platz sein. 

Zunächst solltet ihr das geplante Rezept einmal komplett lesen. Dann die Zutaten aus den Schränken kramen und einen Überblick verschaffen "Ist alles da, was ihr braucht?", und gegebenenfalls prüfen, ob es noch haltbar ist. Wenn nicht, überlegt euch "Womit lässt sich das fehlende ersetzen?". 

Dann geht es an die Vorbereitung der Zutaten. Gemüse waschen, putzen und schneiden und in Schüsseln beiseite stellen und was sonst noch so vorbereitet werden kann. 

Eventuell entscheidet ihr euch auch, die Dinge in einer anderen Reihenfolge umzusetzen als angegeben. Gerade wenn man ein Rezept zum ersten Mal macht, weiß man häufig nicht, wie lange die einzelnen Schritte brauchen und wo vielleicht noch Luft ist, um den Tisch zu decken. Es erleichtert die Arbeit am Herd total, wenn man nicht parallel noch 3 andere Dinge im Auge behalten bzw. machen muss.

3. Leckeres Essen erlaubt spontane Ideen und Kreativität

Auch wenn uns ein Rezept total gut gefällt, ändern wir trotzdem immer noch etwas daran. Es passiert einfach. Rezepte sind kleine Regeln und Regeln wollen gebrochen werden, oder?
Gewürze tauschen, Zutaten hinzufügen oder weglassen. Manchmal bleibt am Ende vom Ursprungsrezept nur noch ein Hauch (das Gerüst sozusagen). Na und?

Sonntag, 2. November 2014

Bunte Gemüsepfanne

Heute singen wir ein Loblieb auf Gemüse im Allgemeinen, denn Gemüse ist großartig! 

Wir hoffen ihr mögt Gemüse... wenn nicht, seid ihr hier nicht besonders gut aufgehoben... es sei denn, ihr wollt Gemüse lieben lernen - dann können wir vielleicht helfen.

Also zurück zur Eingangsthese: Gemüse ist großartig und veganes Essen ist großartig, wenn es vorwiegend Gemüse enthält. Oh, haben wir erwähnt, dass wir große Fans von Gemüse sind?

Das war nicht immer so. Früher haben wir Gemüse gegessen, wie viele andere es auch tun - als Beilage zum "richtigen" Essen, weil es ja angeblich gesund sein soll, ab und an mal etwas Gemüse einzunehmen (wie Medizin halt). Vor etwa zwei Jahren begannen wir ein wenig mit veganer Kost zu experimentieren. Dazu gehört naturgemäß irgendwie auch, dass man Gemüse mal etwas anders betrachtet. 

Daraus ist dann eine unbändige Neugier auf Gemüse erwachsen. Eines Tages werden wir hoffentlich alles ausprobiert haben, was man mit und aus Gemüse zaubern kann. Ganz wunderbar passt es uns da, dass die alten Gemüsesorten eine Renaissance erfahren. So kommt gelegentlich auch mal ein neues altes Gemüse zu uns.


So und jetzt zur Überleitung zum Essen: Im heutigen Rezept verstecken sich gleich zwei alte Rübensorten - und zwar Pastinake und gelbe Bete. 

Ach, eine Kleinigkeit noch zu dem Foto oben: Wenn ihr auf die Idee kommt, Fotos zu machen, während ihr Gemüse in die Pfanne schüttet, stellt bitte sicher, dass euer Hund noch Hunger hat. Irgendwie ist dabei nämlich doch einiges daneben gegangen - upsi!

Bunte Gemüsepfanne

Zutaten (Mengen nach Belieben):
  • Kartoffeln
  • Gelbe Bete
  • Pastinake
  • Sellerie
  • Möhre
  • Zucchini
  • Zwiebel
  • Salz
  • Gewürze (Pariser Pfeffer oder Ras el Hanout)

Zubereitung:
  1. Gemüse waschen, putzen und in Stücke schneiden
  2. Kartoffeln und Zwiebeln, Pastinake und Zucchini, Möhren, Sellerie und gelbe Bete jeweils gemeinsam in eine Schale.
  3. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffeln und Zwiebeln anbraten.
  4. Etwa 10 min warten und gelegentlich rühren und dann die Möhren, Sellerie und die gelbe Bete dazugeben.
  5. Wieder etwa 10 min warten und schließlich auch Pastinake und Zucchini hinzufügen.
  6. Nach etwa 5 min zum Beispiel mit Pariser Pfeffer und etwas Salz würzen und dann ist euer Essen schon servierfertig.
Lasst es euch schmecken!