Freitag, 28. November 2014

Orientalisches Pastinakensüppchen

Der Sultan tischt auf... ein großes Festmahl soll es geben, denn "Insane in the Kitchen" feiert Bloggeburtstag! Herzlichste Glückwünsche vom LilaFeenstaub-Team!



Für solche Festgelage sind wir natürlich immer zu haben, is eh klar, oder?
Wir kochen für Sibel ein Orientalisches Pastinakensüppchen mit Ingwerschärfe und freuen uns auf die 1001 weiteren Gänge des Menüs. Das wird ne lange Nacht bei all dem Essen... Macht euch bereit!

Orientalisches Pastinakensüppchen

Zutaten (Vorspeise für 4 Personen):

  • 400 g Pastinaken
  • 100 g Möhren
  • 100 ml Weißwein (kann auch durch Gemüsebrühe ersetzt werden)
  • 600ml Gemüsebrühe
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer ca. 2,5 cm
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Orange
  • 2 EL Olivenöl
  • Currypulver (etwas scharf)
  • Muskatnuss
  • Salz
  • etwas Agavendicksaft
  • frischer schwarzer Pfeffer
  • Optional: Sesam-Salz-Mischung (so wie hier)



 Zubereitung:

  1. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Möhren und Pastinaken schälen und in kleine Stückchen schneiden
  3. Die Zwiebeln mit Knoblauch und Ingwer in dem Olivenöl anbraten, so dass die Zwiebeln etwas glasig werden und sich das Aroma ausbreitet.
  4. Die Möhren und Pastinaken dazugeben, ca. 3 min unter ständigem Wenden mit anbraten und dann mit dem Weißwein ablöschen. Wahlweise könnt ihr auch Gemüsebrühe verwenden.
  5. Der Wein sollte durch die Hitze jetzt etwas reduziert werden.
  6. Anschließend mit der Gemüsebrühe aufgießen. Achtet bei der Menge darauf, dass das Gemüse mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  7. Das Ganze kocht jetzt bei mittlerer Hitze ca. 15 min bis das Gemüse gar ist.
  8. Die Orange auspressen und die Petersilie hacken und beides zur Suppe hinzufügen
  9. Suppe nun mit einem Pürierstab oder ähnlichem Gerät schön fein pürieren. Falls euch jetzt noch Flüssigkeit fehlt, gießt noch etwas heiße Gemüsebrühe hinzu und rührt sie unter.
  10. Nun noch mit den Gewürzen abschmecken und mit der Sesam-Salz-Mischung servieren. 

Ganz hervorragend passen dazu diese köstlichen Sesamringe, die ihr beim türkischen Feinkosthändler (oder auch beim Griechen) eures Vertrauens erwerben könnt. Ihr wisst schon, diese Typen, die immer diese fabelhaften Frischkäse-Variationen und allerlei eingelegte Oliven und Peperoni verkaufen...



Mittwoch, 26. November 2014

Klein aber Fein - Earl Grey Cake


Kuchen ist lecker - keine Frage. Und die Herren der Schöpfung freuen sich auch immer über Kuchen... aber ein großer Kuchen für zwei Personen? Das führt auf Dauer zum allseits unbeliebten Muffinrand an den Hüften. Denn wer will schon leckeren selbstgebackenen Kuchen wegschmeißen? Wir nicht!

Ein echtes Dilemma, könnte man meinen. Zum Glück gibt es dafür eine Lösung (denkt euch an dieser Stelle Konfetti und Fanfare)... tada... Mini-Kuchen!

Wir haben eine sehr süße kleine Herzform daheim, die sich dafür optimal einsetzen lässt. Heißt zwar "Kinder Herz Springform" ist aber in Wahrheit eine "Figur-Bewahrer Herz Springform".

Leider sind die Mengenangaben für den Teig von herkömmlichen Kuchenrezepten erstmal nur schwer umzurechnen. Wir tasten uns mal für euch an die optimale Teigmenge heran...


Mini Earl Grey Cake

Zutaten (für eine 11 cm kleine Herzform):
  • 2 Eier
  • 90 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • 1 TL Backpulver
  • etwas Vanillezucker
  • evtl. einen kleinen Schuss (ca. 20 g) Milch

  • 2 TL losen Earl Grey Tee 
  • Zartbitter-Kuvertüre oder Zartbitter-Schokolade und etwas Kakaobutter
  • weiße Zucker-Herzen
Zubereitung:
  1. Zunächst den Earl Grey Tee möglichst fein zermahlen. Dafür könnt ihr entweder den Mörser nehmen oder eine ganz trockene Küchenmaschine mit Power. Dann den feinen Tee beiseite stellen.
  2. Butter mit dem Zucker etwas schaumig rühren.
  3. Dann die beiden nacheinander Eier dazugeben und jedes erstmal gut unterrühren.
  4. Mehl und Backpulver hinzufügen und einrühren.
  5. Eine Prise Vanillezucker schadet auch nicht... also rein damit!
  6. Wenn euch der Teig jetzt ein bisschen zu zäh erscheint, gebt noch einen kleinen Schuss Milch dazu.
  7. Backform fetten und den Teig hineingießen. Die Form nur etwa zu 2/3 füllen, da der Teig wegen des Backpulvers noch etwas aufgehen wird und ihr wollt ja nicht, dass euch der Kuchen optisch explodiert, oder?
  8. Falls noch Teig übrig bleiben sollte, könnt ihr diesen einfach in ein paar Muffinförmchen geben.
  9. Den Kuchen bei etwa 175°C für ca. 40 min backen.
  10. Falls ihr noch Kuvertüre auf dem Kuchen mögt, einfach schmelzen und nach dem Backen auf den warmen Kuchen geben. Wenn ihr keine Kuvertüre im Haus habt, könnt ihr auch Schokolade schmelzen - es kann aber sein, dass ihr dann noch etwas Kakaobutter dazugeben müsst, damit es schön gießbar wird.
  11. Als letztes noch die süßen kleinen Zuckerherzen in die flüssige Schokoschicht werfen...
Und fertig ist der ideale Kuchen für Zwei... Bon Appetit!

Eine sehr hübsche Variante dieses Kuchens findet ihr übrigens auch bei Dunya's Lovely Joys ... Sehr lecker!



Samstag, 22. November 2014

Pasta mit Möhrensauce und karamellisierten Rote Bete Stückchen


Wenn ihr schon das eine oder andere Rezept von uns ausprobiert habt, könntet ihr gemerkt haben, dass wir in letzter Zeit eine kleine Vorliebe für süßes Gemüse entwickelt haben. Das machen wir noch nicht sehr lange, daher können wir uns vorstellen, dass das für den einen oder anderen Leser vielleicht etwas ungewöhnlich ist. Falls ihr euch also nicht so recht daran traut, probiert es doch einmal an einer Vorspeise aus.




Pasta mit Möhrensauce und karamellisierten Rote Bete Stückchen

Zutaten (als Vorspeise für 2 Personen):

  • 100 g Nudeln (bei uns Dinkel-Spaghetti)
  • 2 Möhren
  • 2 TL weißes Mandelmus
  • etwas Salz
  • 1 gekochte Rote Bete
  • Zucker (bei uns roher Rohrzucker)
  • (vegane) Butter
Zubereitung:

  1. Möhren schälen und möglichst klein schneiden (dann garen sie einfach schneller).
  2. Rote Bete in kleine Würfel schneiden oder stifteln.
  3. Pasta nach Packungsanweisung garen.
  4. Möhren mit Salz und etwas Wasser kochen.
  5. (vegane) Butter in einer Pfanne zerlassen und mit Zucker verrühren. Rote Bete dazugeben und gelegentlich rühren.
  6. Möhren mit dem Kochwasser pürieren und das Mandelmus dazugeben.
  7. Nudeln abgießen, mit der Sauce leicht zudecken und die rote Bete und die geschmolzene süße Butter darauf verteilen.
Als Hauptgang bietet sich anschließend etwas deftigeres an, aber lasst es nicht zu schwer werden...

Mittwoch, 19. November 2014

Watermelon-Smoothie

Hier ist mal wieder eine Idee für einen versteckten Gesundheitskick, der superwenig Aufwand macht. Dieser Smoothie ist absolut ideal zur Verwendung von Resten einer Wassermelone. Sind wir mal ehrlich - wir kaufen doch immer mehr Melone als wir schaffen können, oder?

Von einer dieser Aktionen haben wir gelernt, dass sich Melone in Stückchen hervorragend einfrieren lässt. Bei passender Gelegenheit - z.B. heute - nimmt man die gefrorene Melone aus dem Tiefkühler und macht sich einen wunderbaren Smoothie.

Watermelon-Smoothie

Zutaten (pro Glas):
  • 1 Glas voller Melonenstückchen (gefroren)
  • 1/2 Orange
  • 3 Stängel Basilikum
  • 5 Stängel Minze
  • etwas Wasser zum Auffüllen
Zubereitung:
  1. Alle Zutaten bis auf das Wasser in einen starken Mixer geben und klein pürieren.
  2. Anschließend etwas Wasser hinzugeben und weiter pürieren. Die Wassermenge hängt ganz von euren Vorlieben ab.
Falls ihr frische Melone verwenden möchtet, solltet ihr noch Eis dazugeben, sonst wird es  nicht so schön erfrischend.


Jetzt wo es nun wirklich langsam kühl wird, sollten wir vielleicht mal über warme Smoothies nachdenken. Gibt es sowas schon? Ist das dann Punsch?

Bis dahin trinkt lieber schön Zuhause im Warmen, da tut ein kalter Smoothie doch meist sehr gut!

Noch einen unserer Smoothies findet ihr hier.

Sonntag, 16. November 2014

Zucchininudeln in Gemüsepfanne



Heute zeigen wir euch ein Männer-erprobtes Gericht - der bekochte Mann entschied über die Eiermenge - das heißt, ihr dürft gerne auch weniger Eier verwenden!!!

Es sind viele leckere Gemüsesorten in dieser Pfanne vereint - Tomaten mit Paprika und Pilzen kann man ja quasi täglich essen, so gut passen die zusammen. Sie werden in diesem Gericht von knackigen Zucchininudeln und Eiern begleitet. Hier habt ihr also eure Gemüsedosis mit ordentlich Eiweiß.

Zutaten (für 2 Personen):
  • 1 Zucchini
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 gelbe Paprika
  • einige braune Champignons
  • ca. 10 Cherry-Tomaten
  • 5 Eier
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer
Zubereitung:
  1. Gemüse waschen und putzen. Die Tomaten und Champignons vierteln, die Paprika in kleine Stücke schneiden und die Zucchini mit einem Spiralschneider schneiden.
  2. Die Paprika, Tomaten und Champignons in einer Pfanne mit etwas Öl leicht anschwitzen, damit sie ihr Aroma freisetzen.
  3. In einer Schale die Eier verrühren und ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Wenn die Pilze schrumpfen können die Zucchini und Eier dazu.
  5. Nachdem die Eier gestockt sind, dürft ihr servieren!


Donnerstag, 13. November 2014

Nachgekocht: Kürbis-Flammkuchen

Nachdem Anni auf Anni-mixt ihren leckeren Kürbis-Flammkuchen gezeigt hat, haben wir nachgelegt...

Dafür rufen wir eine neue Rezeptkategorie aus: Nachgekocht.
Unter diesem Schlagwort werden wir zukünftig Rezepte aus Kochbüchern oder von anderen Blogs zeigen. Da wir immer etwas abwandeln, lohnt sich immer auch ein Blick in das Originalrezept. Das mit dem Abwandeln lässt sich bei uns irgendwie nie vermeiden, es liegt in unserer Natur. Wir können uns einfach an keine Regel halten!

Unser erster Beitrag in Nachgekocht ist nun also der Kürbis-Flammkuchen. Warum eigentlich?

Flammkuchen ist irre praktisch. Der Teig kann easy vorbereitet werden und das Belegen geht quasi mit allem, was schmeckt. Abends nach der Arbeit ist also ein Flammkuchen ideal, weil man nicht einkaufen oder lange vorbereiten muss. Die Kürbisvariante hatten wir noch nie probiert, bislang gab es immer nur Zwiebeln mit Speck (auch immer wieder sehr lecker!). Nun lagen bei uns 3 (!) Kürbisse herum, weil regelmäßig eine gemischte Gemüsebox ins Haus kommt und da mehr drin ist, als man essen kann.

Nun zu unserer Rezeptvariante:


Kürbis-Flammkuchen

Zutaten (2 Portionen):
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Hartweizengries
  • etwas Salz
  • 30 g Olivenöl
  • 120 ml Wasser
  • etwas Kürbis (Hokkaido)
  • 200 g Schmand
  • 1 EL Creme fraiche
  • 1 große Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional: Kräuter der Provence oder ähnliches
Zubereitung:
  1. Teigzutaten verkneten, in zwei Teile teilen und beiseite legen
  2. Kürbis waschen, ausnehmen und in etwa 3 mm dünne Spalten hobeln
  3. Den Kürbis einige Minuten dampfgaren, damit er nicht ganz roh in den Ofen geht.
  4. Die Zwiebel schneiden und in einer Schale mit etwas Salz bestreuen und einige Minuten durchziehen lassen. Anschließend mit den Händen durchkneten. Die Zwiebeln sollten dann schon etwas glasig sein.
  5. Eine Mischung aus dem Schmand und der Creme fraiche mit einem Schuss Wasser und Salz und Pfeffer verrühren.
  6. Den Ofen auf ca. 250°C vorheizen.
  7. Den Teig zu jeweils einem sehr flachen Boden ausrollen oder mit den Händen formen. Der Teig auf den Bilder ist mit den Händen geformt, aber mit dem Nudelholz geht das auch ganz wunderbar.
  8. Den Teig auf ein Backpapier legen, mit der Schmandmischung bestreichen (nicht zu dünn, sonst wird der Flammkuchen trocken) und mit den Zwiebeln und dem Kürbis belegen. Wer mag kann noch Kräuter darüber geben.
  9. Die Flammkuchen backen im heißen Ofen ca. 10 min. Bitte gut aufpassen, dass sie euch nicht verbrennen!




Montag, 10. November 2014

[Lets cook together] Mürbeteig-Haferkugeln



In diesem Monat wollte Ina beim Lets Cook together von uns wissen, was unsere Lieblingskekse sind. Die zahlreichen Rezepte findet ihr hier

Bei gekauften Keksen sind die Vollkorn Hobbits doch ein echtes Highlight. Die sind kernig, vollkornig und nicht zu süß... Leider haben es abgepackte haltbare Kekse so an sich, dass sie ganz furchtbar trocken sind - ist euch das schon mal aufgefallen?

Das ist bestimmt so, weil feuchtere Kekse schnell im Plasikpack gammeln würden. Keine schöne Vorstellung. Also lieber schnell zu unseren Homemade Haferbomben...

Zu trocken mögen wir Kekse nicht, deshalb nehmen wir auch für die Haferkekse nicht die zuckersüße Knusper-Rezeptur, der schwedischen Möbelhaus-Kette, sondern einen Mürbeteig als Basis. Also den klassischen Plätzchenteig zum Ausstechen. 

Mürbeteig-Haferkugeln

Zutaten (für etwa ein Blech):

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g Haferflocken kernig
  • 5 g Natron
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
Zubereitung:

  1. Backofen vorheizen auf 180°C Umluft
  2. Alle Zutaten außer den Haferflocken gut verkneten.
  3. Dann nach und nach die Haferflocken einkneten.
  4. Den Teig zu Kugeln formen (Durchmesser etwa wie ein 2 Euro-Stück). Wenn der Teig zu klebrig ist, gebt ihn nochmal eine Weile in den Kühlschrank.
  5. Die Kugeln können recht nah beieinander auf das Blech gesetzt werden, da die Kekse nicht sehr stark wachsen.
  6. Die Kekse backen etwa 20 min, aber das hängt sehr stark von der Größe ab, also habt ein Auge darauf.

Samstag, 8. November 2014

Kartoffelbrei mit Erbsen und hausgemachten Röstzwiebeln

Ob man eigentlich Röstzwiebeln einfach selbst machen kann? Dieser Frage wollten wir uns mal widmen, weil in den fertigen Röstzwiebeln so viele unnötige Stoffe zugesetzt sind, dass es uns ganz unheimlich wird. Oder traut ihr Zwiebeln, die sich nach dem Rösten monatelang halten?

Nun haben wir uns ein einfaches Rezept ausgeguckt (je weniger Zutaten desto besser) und siehe da, Zwiebeln, Mehl und Butter reichen aus!

Was passt super zu Röstzwiebeln? Ja, Kartoffelbrei!Was fehlt? Gemüse!
Also Kartoffelbrei mit Erbsen und Röstzwiebeln... eine gute Basis. 

Auf unserem Teller landeten dann noch Spiegeleier und karamellisierte Möhren - aber wie das geht, wisst ihr sicher schon. Der Kartoffelbrei geht auch solo als kleine Zwischenmahlzeit. Gibt es eigentlich noch diese Fertigtütchen mit dem Kartoffelbrei, den man mit heißem Wasser in einer Tasse macht? Die Röstzwiebelvariante gab es da auf jeden Fall mal, aber die war nicht halb so lecker wie unser Rezept!



Kartoffelbrei mit Erbsen und hausgemachten Röstzwiebeln

Zutaten (pro Portion):

  • 1/2 Zwiebel
  • etwas Mehl
  • 50 g Butter
  • 250 g Kartoffeln 
  • einige TK-Erbsen
  • Milch
  • Salz
  • Muskatnuss
Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen, halbieren, längs einschneiden und in Scheiben schneiden
  2. Die Zwiebeln in eine Schale mit etwas Mehl geben und wälzen, damit alle Zwiebelkanten mit Mehl benetzt werden. 
  3. Butter in einer Pfanne erhitzen (je nach Größe der Pfanne braucht ihr vielleicht mehr Butter, da die Zwiebeln etwas schwimmen sollen). Das überschüssige Mehl von den Zwiebeln schütteln. Wenn die Butter etwas Blasen wirft, können die Zwiebeln hinein. 
  4. Die Zwiebeln einige Minuten in der Butter rösten und dabei rühren (beim Anbrennen wird es sehr schnell bitter). Wenn die Zwiebeln den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben, schöpft sie ab und gebt sie auf ein Küchenpapier. Lasst sie abtropfen und auskühlen.
  5. Das Fett aus der Pfanne vorsichtig in ein Gefäss geben und die eventuellen Bratrückstände in der Pfanne lassen (das ist einfach, weil die Flüssigkeit immer oben ist und sich so leicht abgießen lässt).
  6. Die Kartoffeln kochen (ihr könnt sie vorher schälen oder hinterher pellen, wie ihr mögt) und über dem Kochwasser die Erbsen in einem Dampfgarkörbchen/-topf warm werden lassen.
  7. Anschließend die Kartoffeln mit dem Bratfett (ihr könnt auch frische Butter nehmen, müsst dann aber stärker würzen) und der Milch stampfen. Muskatnuss drüber reiben, Salz, einige Röstzwiebeln und Erbsen dazu geben und verrühren. Nach dem Portionieren mit weiteren Röstzwiebeln (und Erbsen) bestreuen.

Mittwoch, 5. November 2014

Die 3 Küchenregeln

Heute erzählen wir euch ein bisschen darüber, wie es bei uns in der Küche so zu geht.
Wir sind natürlich weder ausgebildete Köche noch Vollzeit-Foodblogger, sondern ganztägig arbeitende Normalos. Daher haben wir normale Küchen und kochen eben vorwiegend am Abend.

Vielen von euch wird es da sicher ähnlich gehen.

Trotzdem können wir auf einige Regeln in unseren Küchen nur schwerlich verzichten.

1. Bekömmliches Essen kommt aus einer sauberen Küche

Auch wenn in unseren Küchen noch Andere ihr Unwesen treiben, liegt es doch meist an uns, die Küche zu reinigen bevor wir mit dem Kochen anfangen. Natürlich wäre es ein Traum, wenn die Küche immer sauber und aufgeräumt wäre (wenn wir schon dabei sind, kann auch gerne der Vorratsschrank und der Kühlschrank gerne immer prall gefüllt sein), aber die Realität sieht doch viel zu oft anders aus.
Es steht eben hier mal ein Teller vom Frühstück und dort noch eine Kaffeetasse, die Krümel vom Brotschmieren verteilen sich über die Arbeitsfläche und der Herd zeigt auch noch Spuren vom letzten Gebrauch.
Da hilft meckern leider nicht viel. Wenn gekocht werden soll, muss bei uns erstmal geputzt werden, denn in einer sauberen Küche lässt es sich viel besser Kochen und das Essen wird auch gleich viel appetitlicher!

2. Entspanntes Kochen verlangt ein Mindestmaß an Planung

Vorbereitung ist wichtig. Mis-en-place sagt der Profi dazu. Das Putzen war dafür schon die halbe Miete, denn jetzt sollte zumindest erstmal Platz sein. 

Zunächst solltet ihr das geplante Rezept einmal komplett lesen. Dann die Zutaten aus den Schränken kramen und einen Überblick verschaffen "Ist alles da, was ihr braucht?", und gegebenenfalls prüfen, ob es noch haltbar ist. Wenn nicht, überlegt euch "Womit lässt sich das fehlende ersetzen?". 

Dann geht es an die Vorbereitung der Zutaten. Gemüse waschen, putzen und schneiden und in Schüsseln beiseite stellen und was sonst noch so vorbereitet werden kann. 

Eventuell entscheidet ihr euch auch, die Dinge in einer anderen Reihenfolge umzusetzen als angegeben. Gerade wenn man ein Rezept zum ersten Mal macht, weiß man häufig nicht, wie lange die einzelnen Schritte brauchen und wo vielleicht noch Luft ist, um den Tisch zu decken. Es erleichtert die Arbeit am Herd total, wenn man nicht parallel noch 3 andere Dinge im Auge behalten bzw. machen muss.

3. Leckeres Essen erlaubt spontane Ideen und Kreativität

Auch wenn uns ein Rezept total gut gefällt, ändern wir trotzdem immer noch etwas daran. Es passiert einfach. Rezepte sind kleine Regeln und Regeln wollen gebrochen werden, oder?
Gewürze tauschen, Zutaten hinzufügen oder weglassen. Manchmal bleibt am Ende vom Ursprungsrezept nur noch ein Hauch (das Gerüst sozusagen). Na und?

Sonntag, 2. November 2014

Bunte Gemüsepfanne

Heute singen wir ein Loblieb auf Gemüse im Allgemeinen, denn Gemüse ist großartig! 

Wir hoffen ihr mögt Gemüse... wenn nicht, seid ihr hier nicht besonders gut aufgehoben... es sei denn, ihr wollt Gemüse lieben lernen - dann können wir vielleicht helfen.

Also zurück zur Eingangsthese: Gemüse ist großartig und veganes Essen ist großartig, wenn es vorwiegend Gemüse enthält. Oh, haben wir erwähnt, dass wir große Fans von Gemüse sind?

Das war nicht immer so. Früher haben wir Gemüse gegessen, wie viele andere es auch tun - als Beilage zum "richtigen" Essen, weil es ja angeblich gesund sein soll, ab und an mal etwas Gemüse einzunehmen (wie Medizin halt). Vor etwa zwei Jahren begannen wir ein wenig mit veganer Kost zu experimentieren. Dazu gehört naturgemäß irgendwie auch, dass man Gemüse mal etwas anders betrachtet. 

Daraus ist dann eine unbändige Neugier auf Gemüse erwachsen. Eines Tages werden wir hoffentlich alles ausprobiert haben, was man mit und aus Gemüse zaubern kann. Ganz wunderbar passt es uns da, dass die alten Gemüsesorten eine Renaissance erfahren. So kommt gelegentlich auch mal ein neues altes Gemüse zu uns.


So und jetzt zur Überleitung zum Essen: Im heutigen Rezept verstecken sich gleich zwei alte Rübensorten - und zwar Pastinake und gelbe Bete. 

Ach, eine Kleinigkeit noch zu dem Foto oben: Wenn ihr auf die Idee kommt, Fotos zu machen, während ihr Gemüse in die Pfanne schüttet, stellt bitte sicher, dass euer Hund noch Hunger hat. Irgendwie ist dabei nämlich doch einiges daneben gegangen - upsi!

Bunte Gemüsepfanne

Zutaten (Mengen nach Belieben):
  • Kartoffeln
  • Gelbe Bete
  • Pastinake
  • Sellerie
  • Möhre
  • Zucchini
  • Zwiebel
  • Salz
  • Gewürze (Pariser Pfeffer oder Ras el Hanout)

Zubereitung:
  1. Gemüse waschen, putzen und in Stücke schneiden
  2. Kartoffeln und Zwiebeln, Pastinake und Zucchini, Möhren, Sellerie und gelbe Bete jeweils gemeinsam in eine Schale.
  3. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kartoffeln und Zwiebeln anbraten.
  4. Etwa 10 min warten und gelegentlich rühren und dann die Möhren, Sellerie und die gelbe Bete dazugeben.
  5. Wieder etwa 10 min warten und schließlich auch Pastinake und Zucchini hinzufügen.
  6. Nach etwa 5 min zum Beispiel mit Pariser Pfeffer und etwas Salz würzen und dann ist euer Essen schon servierfertig.
Lasst es euch schmecken!